In den vergangenen zwanzig Jahren haben sich Mitarbeiterbefragungen stetig weiterentwickelt.
Zunächst gab es Zufriedenheitsumfragen, die sich heute zu Engagement-Umfragen weiterentwickelt haben. Es ist eine notwendige Kennzahl im klassischen HR-Dashboard, aber in der Regel leistet sie nicht das, wofür sie eigentlich gedacht ist. Engagement-Umfragen liefern uns eine Vielzahl von Zahlen für verschiedene Abteilungen, Geschäftsbereiche usw. Meistens zeigt sich jedoch, dass sich die Ergebnisse kaum unterscheiden – oder schlimmer noch, kaum von Bedeutung sind.
Ein Grund dafür ist der im HR-Bereich verankerte Top-down-Ansatz. Bestehende Lösungen und Prozesse werden häufig genutzt, um Probleme zu kontrollieren.
Synthetron macht es anders
Genau hier setzt Synthetron mit einem anderen Ansatz an. Ausgehend von vergangenen Ergebnissen richten wir sinnvolle Diskussionen ein, die bottom-up von den Mitarbeitenden selbst gesteuert werden. Durch ein intelligentes Online-Tool, das großen Gruppen (> 1000 Personen) einen gleichzeitigen Echtzeit-Dialog ermöglicht, wird es möglich, Lösungen für Probleme zu erkunden, gemeinsame Nenner zu finden und über die aktuelle Situation zu reflektieren.
Die Methodik basiert auf dem Konzept der „Weisheit der Vielen“ von J. Surowiecki. Das Schöne daran ist, dass jede einzelne teilnehmende Person mit einer kleinen Gruppe von Menschen spricht und Ideen austauscht. Das macht das gesamte Gespräch überschaubarer. Die Software sorgt dann dafür, dass diese kleine Gruppe mit der größeren Gruppe verbunden ist.
Fallbeispiel: FMCG
Ein multinationales FMCG-Unternehmen hatte Probleme mit den Ergebnissen seiner Engagement-Umfrage, die eine offensichtliche Unzufriedenheit mit den Entwicklungsmöglichkeiten zeigte (obwohl es eine „Konzernuniversität“ gab), sowie eine ganze Reihe niedriger Werte, die schwer zu interpretieren oder überhaupt in Zusammenhang zu bringen waren.
Der zuständige Manager bat darum, eine Diskussion mit der gesamten (weltweiten) Entwicklungsabteilung aufzusetzen, in der die Rolle von Mitarbeitenden, Organisation und Führungskräften besprochen wurde. Die Diskussion führte unmittelbar zu einer Liste von Ideen, die von der gesamten Gruppe unterstützt wurden. Auch einige alte Hypothesen, die nach jeder Engagement-Umfrage immer wieder aufgestellt worden waren, wurden widerlegt, z. B.: „unzufrieden mit den Entwicklungsmöglichkeiten“, „kennt die Konzernuniversität nicht“.
Die Diskussion zeigte, dass die Mitarbeitenden von solchen Möglichkeiten wussten und sie nutzen wollten, dies aufgrund des ständig hohen Arbeitsdrucks (und der Veränderungen) jedoch nicht konnten. Sie hatten das Gefühl, nie die Zeit dafür zu haben. Mit anderen Worten: Die Entwicklungsprogramme wurden als etwas Theoretisches wahrgenommen, nicht als etwas, das man tatsächlich tun konnte.
Was hat diese Diskussion also erbracht?
- Zunächst eine klare und offene Geste der Wertschätzung gegenüber dem Team und der gesamten Abteilung für ihre Professionalität, ihren Antrieb und ihre Ziele.
- Die Erkenntnis, dass eine neue Informationskampagne die Ergebnisse der Engagement-Umfrage nicht verbessern würde.
- Die Erkenntnis, dass die Mitarbeitenden eingebunden werden möchten und mehr können, als sich zu beschweren.
- Eine Liste konkreter Änderungen an Arbeitsbedingungen, neuen Instrumenten usw., um besser im Homeoffice zu arbeiten.
- Und schließlich, und vor allem: ein offener und ehrlicher Dialog zwischen Management und Mitarbeitenden über „unsere Arbeitsweise“.
Synthetron ermöglicht es Organisationen, „auf clevere Weise zuzuhören“
Das obige Fallbeispiel steht stellvertretend für die Vorteile, die Synthetron als Methode für Online-Diskussionen bietet.
- Die Mitarbeitenden werden wirklich gehört und erleben das auch so. Es ist nicht nur ein Meeting, sondern eher eine Intervention.
- Das Engagement der Mitarbeitenden steigt deutlich.
- Es entsteht eine von den Mitarbeitenden selbst erarbeitete Lösung.
Kurz gesagt: Eine Synthetron-Diskussion ist ein Prozess, bei dem eine Organisation ihren Mitarbeitenden auf clevere Weise zuhört und ihnen hilft, über die Ergebnisse der Engagement-Umfrage hinauszudenken.
